Aktuelles

von Landesberufsschülerheime Innsbruck
07. November 2024

Digitalisierung der Tiroler Landesberufsschülerheime im Fokus der Tiroler Landesregierung

Unser Digitalisierungsprojekt wurde in der Regierungssitzung des Landes Tirol vorgestellt.

Im Rahmen des wöchentlichen Updates „Vereinfachung & Entbürokratisierung“ berichtet die Tiroler Landesregierung über die erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltungs- und Verpflegungsprozesse in den Tiroler Landesberufsschülerheimen.

Ausgangspunkt für die Entwicklung war das am Landesberufsschülerheim Innsbruck-Kitzbühel im Jahr 2020 aufgebaute Internatsverwaltungsprogramm. Dieses wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und mittlerweile in allen sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen eingesetzt.

Nachfolgend finden Sie die am 1. September 2026 veröffentlichte Kurzmeldung aus der Regierungssitzung:

landesregierung

Die Tiroler Landesregierung: v.li.: LR René Zumtobel, LRin Cornelia Hagele, LHStv Philip Wohlgemuth, LH Anton Mattle, LHStv Josef Geisler, LRin Eva Pawlata und LR Mario Gerber.
© Land Tirol/Fitsch

Aktuelles aus der Regierungssitzung

Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung

Digitale Verwaltungs- und Essensabrechnung in den Tiroler Landesberufsschülerheimen – wöchentliches Update „Vereinfachung & Entbürokratisierung“: Digitale Essensverwaltung statt Papier, Mehrfacherfassungen und separater Bezahlsysteme: In den sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen werden die Abläufe rund um Anmeldung, Essensausgabe und Abrechnung mittlerweile durchgängig digital abgewickelt. Ausgangspunkt war der Aufbau eines Internatsverwaltungsprogramms im Landesberufsschülerheim Innsbruck-Kitzbühel im Jahr 2020. Damit wurde erstmals ein einheitliches Verwaltungssystem geschaffen, das die wesentlichen Aufgabenbereiche der Heimverwaltung – z. B. Anmelde- und Aufnahmeverfahren, Zimmer- und Bettenverwaltung oder Verrechnung der Heimkosten – in einer gemeinsamen Anwendung zusammenführt. In den Folgejahren wurde die digitale Verwaltungsplattform laufend weiterentwickelt und schrittweise in allen sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen eingeführt.

Seit 2024 liegt der Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Verpflegungsprozesse: BerufsschülerInnen melden ihre Mahlzeiten digital an, bei der Ausgabe wird die Konsumation über einen persönlichen QR-Code erfasst und anschließend automatisch abgerechnet. Auch die Gehaltsverrechnung für Landesbedienstete erfolgt bereits automatisiert, ab dem Schuljahr 2026/27 wird zudem eine Schnittstelle zur Bildungsdirektion für die Verrechnung der Berufsschullehrpersonen geschaffen.

„Der Tirol Konvent zeigt, dass Verwaltungsvereinfachung oft dort beginnt, wo Abläufe im Alltag konkret einfacher werden. Dieses Projekt verbindet Digitalisierung mit weniger Verwaltungsaufwand, einem effizienteren Ressourceneinsatz und einheitlichen Abläufen in allen sechs Landesberufsschülerheimen“, betont LH Anton Mattle.

„Die Landesberufsschülerheime sind ein wichtiger Teil des dualen Ausbildungssystems und bieten jungen Menschen während ihrer Berufsschulzeit ein verlässliches Umfeld. Moderne und einheitliche Abläufe tragen dazu bei, die Qualität der Angebote in unseren Landesberufsschülerheimen weiterzuentwickeln und den Anforderungen einer modernen Berufsausbildung gerecht zu werden“, so Bildungslandesrätin Cornelia Hagele.

„Wir haben das System Schritt für Schritt aus der Praxis heraus weiterentwickelt. Entscheidend war, bestehende Abläufe nicht einfach zu ersetzen, sondern sie gemeinsam mit den Verantwortlichen zu verbessern und zu digitalisieren. Durch die verlässlichen Teilnehmerzahlen können wir zudem Einkauf und Zubereitung besser planen und Lebensmittelverschwendung reduzieren“, erklärt Markus Gander, Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck.

Allein an den Standorten in Innsbruck (Lohbachufer und Mandelsberg) nutzen täglich rund 600 HeimschülerInnen sowie zahlreiche Landesbedienstete, externe BerufsschülerInnen und Berufsschullehrpersonen das Verpflegungsangebot.


 

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